Caritas-Cup 2016

Einer siegt - alle gewinnen!

Pokale für die Cup-Gewinner

Am Freitag, den 16. September 2016 um 11:00 Uhr wurde der diesjährige Caritas-Cup angestoßen. Im Garten des Caritas-Generationenzentrums in Berlin-Charlottenburg kämpften 13 Teams um den begehrten Wanderpokal. Neben den verschiedenen Mannschaften aus den Abteilungen und Einrichtungen der Caritas Altenhilfe traten auch Teams anderer Träger, beispielsweise "Die Zahlenkicker" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris zum sportlichen Kräftemessen an.

Ins Leben gerufen wurde der Cup vor 10 Jahren unter anderem von Franz-Heinrich Fischler, dem ehemaligen Direktor des Caritasverbandes. "Es gab zwei wesentliche Gründe für dieses Turnier: A - spielte ich selbst Fußball und B - zur Förderung des Zusammenhaltes oder wie man heute sagt zum ‚Teambuilding‘", verriet er in einem lockeren Gespräch zur Entstehung  des Cups.  Nach wie vor ist er, mittlerweile berentet, aktiv dabei. In diesem Jahr lief er für das Team von "Celtic Carlshorst" (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) auf und belegte mit seinen Teamkollegen einen sportlichen dritten Platz.

 

Das Runde muss in das Eckige

Fußballplatz, hoch eingezäunt: Der Fußball-Käfig

Es kickten je Mannschaft vier Spieler acht Minuten lang im "Käfig", wie der hoch umzäunte Fußballplatz genannt wird, gegeneinander. Die Partien wurden souverän vom ehrenamtlichen Schiedsrichter Rolf Wallbruch geführt. Dabei kam es zu spannenden, hitzigen aber fairen Begegnungen mit einigen Überraschungen. Die Vorjahressieger und Titelverteidiger der "Caritas-Werkstatt-O-Burg" (Caritas-Werkstatt St. Johannesberg in Oranienburg) schieden bereits in der Vorrunde aus, mit "Piccolo Camillo"(Caritas-Seniorenheim St. Kamillus) trat ein reines Frauenteam an und das "Team Vorpommern" (Caritas-Seniorenzentren Stella Maris Heringsdorf/St. Josef Stralsund) reiste extra mit dem

Fansbase beim Caritas-Cup

Teambus aus Mecklenburg Vorpommern zum Cup nach Berlin. Die Newcomer von "MOBI.Berlin" (Mobile Anlaufstelle für europäische Wanderarbeiter/innen und Roma) brachten als moralische und lautstarke Unterstützung ihre eigenen Cheerleader mit und schafften es so bis in das Endspiel des Turniers. Die Stimmung auf und besonders neben dem Platz war lebhaft und ausgelassen. So scherzten Franz-Heinrich Fischler und der Geschäftsführer der Caritas Altenhilfe, Helmut Vollmar, der dieses Jahr als Zuschauer kam, über die gemeinsamen fußballerischen Erlebnisse der vergangenen Jahre. In einem schattenspendenden Zelt verkaufte Peter Eisenmann, Leiter des Sozialen Dienstes im benachbarten Caritas-Seniorenzentrum Kardinal Bengsch, zahlreiche Lose für die Tombola. Neben einer bunten Vielfalt an Drogerieprodukten und  Kinogutscheinen gab es in diesem Jahr als Hauptpreis 2 x 2 Übernachtungen in Stralsund zu gewinnen. Keiner der Loskäufer ging leer aus.

Kinder der Mitarbeiter kicken auch - Nachwuchsförderung beim Caritas-Cup

In den Pausen zwischen den Spielen stürmten die Kinder der angrenzenden Kita das Spielfeld, während sich die anderen Zuschauer und Spieler mit Leckereien vom Grill, abwechslungsreichen Salaten und erfrischenden Getränken stärkten. Der frische Kuchen versüßte den Anwesenden zusätzlich den Nachmittag.

 

Finale, oho, Finale

Die Spielergebnisse werden in der Tabelle akribisch festgehalten

Das würdige Finale zwischen "Dynamo Pankitas" (Caritas-Sozialstation Pankow-Süd) und "MOBI.Berlin" nahm ein glücklicheres Ende für das Team der Mobilen Anlaufstelle. Im 7m-Schießen bewahrten die Männer und Frauen von "MOBI.Berlin" an diesem warmen Tag einen kühlen Kopf und sicherten sich den Platz ganz oben auf dem Sieger-Treppchen. Keines der anderen Teams jedoch fühlte sich wie ein Verlierer. Im Vordergrund des Caritas-Cups standen vor allem der Spaß und das gesellige Miteinander. So sprach auch der Seniorenberater des Seniorenwohnhauses St. Stephanus und Caritas-Cup-Teilnehmer Christoph Giese von einem gelungenen Tag, obwohl er mit seinen "Spandow Devils" (Caritas-Seniorenzentrum St. Stephanus in Berlin-Spandau) bereits im Viertelfinale ausschied. "Es ist eine tolle Veranstaltung. Alle, die man sonst nicht sieht, kommen zusammen und haben Spaß", sagte

Neben dem Spielfeld wird es gemütlich.

Christoph Giese. So sahen es auch die Kicker der "CAH-Allstars" (Caritas Altenhilfe Geschäftsstelle). Sie waren sich einig, dass die Menschen diese Veranstaltung besonders machten. "Man kommt ins Gespräch und redet nicht nur über die Arbeit", erzählten Pascal Schäfer und Arkadiusz Bogurski aus der IT-Abteilung.

"Es ist ein großartiges Event der Caritas-Familie, nicht nur der Altenhilfe", fasste Michael Fitzek, Regionalleiter Süd-West, seine Eindrücke zusammen. Er moderierte durch den Tag und hatte die ehrenvolle Aufgabe, am Ende die Pokale zu überreichen. "Es hat alles kleiner angefangen, doch es wird größer. Wir haben einen hohen Treuefaktor. Kaum einer lässt es sich nehmen, zu kommen", so Fitzek weiter. Für ihn sind das "Miteinander, das Feiern und die Kontakte" das Besondere am Cup.

Unter den zahlreichen interessierten Zuschauern waren auch viele Gäste aus der Tagespflege des Seniorenzentrums. "Unsere Gäste genießen diese Abwechslung", erzählte Altenpfleger Idalberto Ramos, der ebenfalls gerne zuschaute. Er fand es besonders schön, dass beim Caritas-Cup Arbeit und Spaß miteinander  verbunden werden. "Die Möglichkeit Kollegen aus anderen Bereichen und Einrichtungen der Caritas kennen zu lernen ist einfach toll", sagte er begeistert.

 

Nachspielzeit

Dass der Caritas Cup rund um gelang, war vor allem der sehr guten Organisation des Teams von Michael Fitzek und Christine Nawrath zu verdanken. Sie haben eine tolle Arbeit geleistet.  Der einzige kleine Schatten der aufkam, war der unglückliche Handbruch eines "Dynamo Pankitas"-Spielers. Davon abgesehen, war es ein gelungener Nachmittag und alle konnten sich als Gewinner fühlen. Christoph Schulze, einer der zukünftigen Geschäftsführer der Caritas Altenhilfe, fasste den Tag prägnant zusammen: "Ach - wie - schön." Dem ist nicht viel hinzuzufügen - außer, dass das Wetter nächstes Jahr hoffentlich genauso schön wird und sich weiterhin so viele lebhafte Teilnehmer anmelden.